zu Karl


Der Bürgerverein Nürnberg-Altstadt lädt ein zum Besuch der

BAYERISCH-TSCHECHISCHEN LANDESAUSSTELLUNG
“KARL IV.”

Mittwoch, den 8. Februar 2017 um 19.00 Uhr im
Germanischen National Museum

Wir werden die Ausstellung gemeinsam unter sachkundiger Führung besuchen. Eintritt bei Gruppenbesuch € 8.-. Die zusätzlichen Kosten der Führung übernimmt der Bürgerverein.
Die Teilnehmerzahl ist auf 25 begrenzt – also umgehend verbindlich anmelden:
e-mail an karl@buergerverein-altstadt.de

Der Freistaat Bayern und die Tschechische Republik nehmen den 700. Geburtstag Kaiser Karls IV. zum Anlass für eine gemeinsame Landesausstellung. Karl IV. gehört zu den bedeutendsten und facettenreichsten Herrschern der böhmischen und deutschen Geschichte.
Die Ausstellung präsentiert Aspekte seiner Lebens- und Regierungszeit im Spiegel des wechselvollen 14. Jahrhunderts. Sie bietet eine kritische Würdigung seiner Herrscherpersönlichkeit, seines Herrschaftskonzepts, seiner Bedeutung für die Residenzstädte Prag und Nürnberg sowie seiner künstlerischen Repräsentation. Einen thematischen Schwerpunkt bildet die Rezeption Karls IV. auf böhmischer und deutscher Seite, die bis heute jeweils sehr unterschiedliche Sichtweisen zeigt.

Das 14. Jahrhundert war eine Zeit der Krisen und des Umbruchs: Die Pest wütete in weiten Teilen Europas, Naturkatastrophen und Hungersnöte forderten viele Opfer. Zugleich erlebten Architektur, Technik, Kunst und Kultur einen Aufschwung. Besonders in den mit Kaiser Karl verbundenen Reichs- und Bischofsstädten.
Prag erhielt die erste Universität Mitteleuropas und entwickelte sich zur Metropole. Die Prager Hofkunst wirkte stilbildend. Auch die freie Reichsstadt Nürnberg, der zweithäufigste Aufenthaltsort des Kaisers, wurde durch großzügige Stiftungen Karls IV. vielfältig gefördert.
Während seiner Zeit fanden allerdings auch das von ihm geduldete Pogrom an der jüdischen Bevölkerung, die Vertreibung der Überlebenden und der Abbruch des Judenviertels rund um den Hauptmarkt statt.  Nürnberg spielte in der Politik Karls IV. immer eine wichtige Rolle, wovon noch heute Bauwerke wie die Kaiserburg, die Frauen-, Lorenz- oder Jakobskirche zeugen. Hier hat er 1356 die ersten 23 Kapitel der Goldenen Bulle verabschiedet, eine Art Grundgesetz des Reichs. Das Männleinlaufen an der Frauenkirche, bei dem die sieben Kurfürsten dem Kaiser huldigen, erinnert täglich daran. In Nürnberg kam auch Karls ältester Sohn Wenzel – sein späterer Nachfolger – zur Welt. (Quelle GNM)

This entry was posted in Uncategorized. Bookmark the permalink.

Comments are closed.