BV-Runde am 28.Juli 2026


In der Runde der Bürgervereine mit dem Oberbürgermeister und den Referenten wurden von uns folgende Themen angesprochen:

Eindämmung des unzulässigen Lieferverkehrs in den Fußgängerzonen.

Herr Krieglstein antwortete, dass der Stadt die Problematik bewusst sei und man mit der kommunalen Verkehrsüberwachung (KVÜ) und der Polizei gegen unberechtigtes Befahren der Fußgängerzonen vorgehe. Auf Nachfragen stimmte er zu, dass hier noch mehr getan werden müsse. Im Moment sind allerdings einige Stellen der KVÜ mangels Bewerbern unbesetzt

Leerstand von Haus Burgstraße 19.

Uns wurde mitgeteilt, dass im Moment nicht klar sei, was mit dem Haus passiert. Man suche aber wieder den Kontakt zum Eigentümer um hier Klarheit zu bekommen. Uns wurde zugestimmt, dass ein Leerstand an so exponierter Stelle in unmittelbarer Nähe zum Fembohaus und am Weg zur Burg nicht hinnehmbar ist.

Demontage des grünen Marktes durch Verlegung vom Hauptmarkt in die Königstraße (bis zur Klarakirche) bis zum Abschluss der Bauarbeiten am Obstmarkt 2029.

Die Antworten der Stadt konnten uns nicht überzeugen, da die Stände nach der Verlegung in die Königstraße dort durch mehrere Baustellen beeinträchtigt werden. Es konnte auch nicht dargelegt werden, wann und in welchem Umfang wieder Bauarbeiten am Hauptmarkt stattfinden, die einer Rückverlegung des grünen Marktes entgegenstehen. Genauso wenig zieht das von der Stadt gebrachte Argument hinsichtlich der Zufahrtswege zum Hauptmarkt während der Umbauphase des Obstmarktes. Die Händler können ihn statt von Osten (Obstmarkt) auch von Westen anfahren.
Weiterhin zweifeln wir an, dass die Stände unkompliziert verlegt werden können, sobald die Königstraße zur Flaniermeile umgebaut wird. Schon jetzt müssen andere Händler (z.B. der Bücherverkaufsstand) weichen, um Platz für Marktstände zu machen. Wir kritisierten, dass hier ein schlüssiges Konzept fehlt. Dies sollte mit allen betroffenen gesellschaftlichen Gruppen erarbeitet werden. Uns wurde dann von Oberbürgermeister König zugesichert, dass die Wirtschaftsreferentin Frau Dr. Heilmeier zu uns in eine Vorstandssitzung kommt, um das Konzept zu diskutieren.

Maßnahmen, die geplant sind um die Hitzebelastung zu verringern und die Aufenthaltsqualität in der Altstadt zu steigern.

Wir wurden auf Trinkwasserbrunnen und wassersensible Planungen, siehe Lorenzer Platz, Breite Gasse und Ludwigsplatz verwiesen. Hinsichtlich der von uns geforderten „Sprühnebelduschen“ sei man in der Planung. Hier kritisierten wir, dass nicht schnell genug gehandelt wird. Wir brauchen diese Maßnahme jetzt und nicht im Oktober, wenn die Prüfung dieser Maßnahme durch die Verwaltung abgeschlossen ist. Der Oberbürgermeister teilte uns dann mit, dass im Zuge des Bardentreffens nun doch an vier Stellen in der Altstadt diese Nebelduschen installiert werden.